Kennt Ihr diese absurden Situationen, der Sommer (oder Winter, je nachdem) fängt an, der Kleiderschrank ist voll, aber man hat gefühlt absolut gar nichts anzuziehen?


So geht es mir momentan. Ein Luxusgefühl, denn man darf nicht nur, man MUSS nähen!! Zur Zeit liebe ich Kleider, das erste für die neue Saison habe ich Euch vor einiger Zeit schon hier gezeigt. Schlicht, aber nicht langweilig, das ist mein Motto.



Daher habe ich mich für eine Kombination der coolen Blockprintpunkte auf Baumwollbatist mit einfarbig schwarzem Batist entschieden.

Das Kleid ist ein Frau Aiko Hack (fritzischnittreif), verlängert und mit angesetztem Rockteil. Da ich das Kinderkleid Sally (ebenfalls fritzischnittreif) mit seinem Tulpenrock so mag, habe ich hier die eingelegten Falten abgeguckt und damit dem Rock noch ein bisschen mehr Hinguck gegeben. Ein wunderbar luftiges Kleid, perfekt für den sommerlichen Alltag.




Am Ende noch ein paar Worte dieser Miniblogtour bei 1000stoff. Ich bin immer noch begeistert. 5 Bloggerinnen bekommen einen Stoff in die Hand und dürfen damit machen, was sie wollen. Natürlich hat jeder sofort eine andere Idee. Aber alle Projekte sind so schön geworden, ich würde jedes sofort nehmen, tragen, benutzen.

Wer die anderen noch nicht gesehen hat, hier eine kleine Zusammenfassung:


Die wunderschöne Totebag von tillit, die kleine geobag von Lulu, das grandiose Top von Ute und das perfekte Inaridress von Mein Gewisses Etwas.

Die Aktion hat mir sehr großen Spaß gemacht, ich finde alle Projekte extrem schön und bedanke mich daher herzlich!


Schnittmuster: Frau Aiko Hack mit Sally Rock, beides fritzischnittreif
Material: Monochrome Spot, handbedruckter Baumwollbatist, 1000stoff

verlinkt mit: rums
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Heute darf ich euch im Rahmen von Laras kleiner Blogtour hier einen der
wunderschönen handbedruckten indischen Stoffe vorstellen – den Indigo Hopscotch.


Hopscotch heisst ja "Hüpfen" oder "Hopsen", bzw. Ist der englische Name für
unser "Himmel und Hölle" Spiel; oder einfach nur "Hopse" wie wir früher gesagt
haben!
Und genau so springen auch die verschiedenen Drucke auf diesem traumhaften
Stoff.  Alle  ca 75cm  wechselt der  Stoff  das  Muster, von Streifen über Punkte zu
Pinselstrichen. Jedes Muster ist toll, doch ich habe mich sehr gefreut, dass ich

die Streifen erwischt hatte.

Ich habe ein schlichtes Oberteil genäht, ein Kate Top von Tessuti Patterns.


Auf der Vorderseite  die  Streifen und auf dem Rücken der Übergang von den
Streifen zu einem Gittermuster.
Der Stoff vernäht sich wunderbar und die sehr leichte Baumwolle trägt sich
herrlich bei der plötzlichen Wärme.
Ich mag es sehr, dass die Muster unregelmässig sind, und man bei den Streifen
genau sehen kann, wo der Stempel aufgesetzt wurde.
Wie der Name schon sagt, ist der Stoff mit Indigo gefärbt. Ich habe den Stoff
mit   der Hand vorgewaschen und dem Wasser wie empfohlen etwas Salz
beigefügt. Ungewaschen färbt der Stoff leicht ab, und man bekommt blaue
Finger. Beim Waschen hat er ausgeblutet und auch beim Vernähen hatte ich
noch etwas Blau an den Fingern. Beim Tragen hat jedoch nichts abgefärbt –
weder auf meine Haut noch auf die weisse Hose. Da Indigo nie ganz fixiert sein
wird, muss man bei diesem Stoff damit rechnen, dass er mit der Zeit etwas
heller werden wird. Dies nehme ich jedoch für so einen besonderen Stoff gerne in Kauf.


Und da ich nicht einmal das kleinste Restchen dieses Stoffes wegschmeissen
wollte, habe ich mir aus den Resten noch eine neue Projekt-Tasche zum
Stricken genäht! Die Rückseite ist aus mehreren kleinen Stücken zusammengesetzt.

Ich hoffe ich konnte euch Lust machen, diesen tollen Stoff auszuprobieren!

Wenn Ihr weitere tolle Projekte dieser Miniblogtour aus den indischen Blockprintstoffen sehen möchtet, dann klickt Euch schnell durch zu

tillit und 

Dort haben wir überall schon Station gemacht. Am Donnerstag gibt es dann hier bei 1000stoff noch den letzten Beitrag und eine kleine Zusammenfassung zu sehen. Ich freue mich schon auf Euch!



Material: Hopscotch Indigo, handbedruckt in Indien, 1000stoff


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Also eines steht fest. Ich brauche noch so ein Kleid. Und noch eins.... Es gibt die Wickelkleidfans und die Wickelkleidhasser. Ich gehöre eindeutig zur ersten Sorte. Und zwar immer schon. Bei Ute ist es andersherum und zwar auch immer schon. Warum, das erzählt sie Euch weiter unten. Warum dieses Kleid eine Ausnahme ist, auch. Aber zunächst zu meinem Kleid.


Bisher waren alle Schnitte von Monika Schneidernmeistern ein voller Erfolg in meinem Kleiderschrank. Das ist wie der Lieblingsladen, bei dem man immer etwas findet. Ein neuer Schnitt? Den brauche ich unbedingt, fast egal, worum es sich handelt. Ok, es gibt auch bei mir eine grundsätzliche Skepsis z. B. Jumpsuits gegenüber. Aber vermutlich würde ein Schneidernmeistern Jumpsuit meine Bedenken auch hier schnell ausräumen. NocheinWickelkleidbitte jedenfalls hat es mir von vornherein angetan.



Das ist ja längst nicht die erste Station der Blogtour, daher wisst Ihr vermutlich schon alles. Es ist ein ECHTES Wickelkleid, also tatsächlich offen. Die Abnäher im Rücken führen zu einer perfekten Passform. Die Bindebanddetails sind clever und nachvollziehbar gelöst. Was noch? Der Ausschnitt lässt Einblicke zu, also trage ich gern ein kontrastierendes Top drunter.


Der Stoff ist ein weichfallender Slubjersey in Anthrazit meliert. Ich mag es ja schlicht, den Kontrast lieber im Detail. Der Stoff unterstreicht den sportlichen Aspekt des Schnitts und trägt sich traumhaft. Perfekt für frühsommerliche Temperaturen und Stimmungen. 


So, und nun jedoch zu Ute und ihrem Kleid. Oder Kleidcardigan? Sie berichtet auf Englisch.

Another wrap dress please!
  

I don ́t do wrap dresses.
I have tried. And failed.
Feeling beautiful for me is also about feeling comfortable and relaxed in my clothes.
Wrap dresses have never delivered this for me. Too clingy. Too much cleavage. Constant
rearranging of a fold that never stays put....
I see other women look fantastic and effortless in a wrap dress (I have sewn a few for my
best friend who looks amazing in it!) but that is just not me.


So, why on earth did I sew this new pattern by Monika aka Schneidernmeistern?!

Well, for once because I trust in her abilities to draft a very good pattern. And secondly
because I like a challenge and wanted to find a way to make this style work for me.
And I think I have found it! Worn like a long (wrap) coat or loosely tied over pants and with
a top underneath I feel very comfortable and at ease. No fidgeting!
Inspired by the day gowns you can see everywhere right now and duster coats worn over
dresses and pants I chose a light sweatshirt fabric that would not cling to my body and also work like a cardigan.


I love the shaping the back darts provide and even worn like a “real wrap dress”, this dress
gives a good coverage.
The way the neckband and the cut on facing finishes the front edge is very clever and I
can always count on Monika to teach me something new.
So, if even a wrap dress skeptic like me can be convinced by this pattern, we can surely
call it a winner! I can only encourage you to give it a try and be inspired by all the other
beautiful versions on the blog tour and on instagram - #nocheinWickelkleidbitte! Or in my case #myfirstwrapdressplease!


Material Ute´s dress: Jersey by Lebenskleidung

modifications: size 40 with arm scythe and sleeve of size 42, sleeve widened 1cm on each
side towards the hem to account for the lack of stretch in my fabric, length of the largest
size.

Ich finde es immer wieder spannend, wie der gleiche Schnitt bei unterschiedlichen Personen und in unterschiedlichen Varianten so anders und gleichzeitig so großartig wirken kann. Darum lohnt es sich auf jedem Fall auch noch bei den anderen Stationen von Monikas Blogtour vorbei zu schauen und nochmehrWickelkleiderbitte zu bewundern: 


Morgen geht es dann gleich weiter bei Selina auf dem 19nullsieben.blogspot... Ich freu mich schon.


Schnittmuster: nocheinWickelkleidbitte von Schneidernmeistern (bis 23.05. 15% Rabatt)
pattern in English: nocheinWickelkleidbitte (15% Discount until 23rd of May)

Material Laras Kleid: Slubjersey, 1000stoff

verlinkt mit: rums
I don ́t do wrap dresses.
I have tried. And failed.
Feeling beautiful for me is also about feeling comfortable and relaxed in my clothes.
Wrap dresses have never delivered this for me. Too clingy. Too much cleavage. Constant
rearranging of a fold that never stays put....
I see other women look fantastic and effortless in a wrap dress (I have sewn a few for my
best friend who looks amazing in it!) but that is just not me

I don ́t do wrap dresses.
I have tried. And failed.
Feeling beautiful for me is also about feeling comfortable and relaxed in my clothes.
Wrap dresses have never delivered this for me. Too clingy. Too much cleavage. Constant
rearranging of a fold that never stays put....
I see other women look fantastic and effortless in a wrap dress (I have sewn a few for my
best friend who looks amazing in it!) but that is just not me

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